Tipps für die Spielplanung


Wie viele Orte soll ich auf meine Preisliste aufnehmen?

Die Balance ist nicht ganz einfach: wenn man zu wenige Orte auf der Karte hat, geben die Teams früh frustriert auf und melden sich kaum noch. Wenn man hingegen jeden beliebigen Bahnhof kaufen kann, dann wird das Spiel „holprig“, weil man keine Distanzen am Stück zurück legt. Die Zahl der Orte hängt auch von der Spieldauer und Spielfeldgrösse ab, so wird es in einem ganztägigen Spiel auf dem SBB Netz mehr Orte geben als in einem halbtägigen ZVV Spiel.
10 bis 20 Orte pro Team sollte es schon zu kaufen geben, damit wären 60 bis 120 Orte bei 6 Teams eine gute Sache.
Da die Teams den Besitzstand der Orte nicht kennen, kommen sie immer wieder auf bereits verkaufte Orte. Diese Besuche sind für den Sieg im Spiel aber meist marginal, die Haupteinnahmen stammen aus den Zinsen bei den stündlichen (oder halbstündlichen) Startgeldrunden.

Wie soll ich die Orte platzieren?

Schwieriger erreichbare Orte sollten teurer sein als Verkehrsknotenpunkte. Die Distanz alleine von der Haustüre ist dabei nicht so wichtig, denn meist starten die Teams irgendwo auf dem Spielfeld. Optimalerweise sind die Orte sämtlicher Preiskategorien gleichmässig über das ganze Spielfeld verteilt (mit dem „Ortfilter“ im Editor kann man dies auf der Karte überprüfen). Spannend ist es, wenn Orte in der teuersten Kategorie so angelegt sind, dass man mit etwas Aufwand beide Orte der Gruppe holen kann (und damit doppelt so viel Startgeld kassiert).
Die Gruppen analysieren die Preisliste oft mit erstaunlich viel Energie. Wenn eine Region dicht mit teuren Orten bestückt ist, dann werden sich die meisten Teams in dieser Region auf die Füsse treten.