Tipps für Spieler

Vor dem Spiel

  • Preisliste analysieren
    Schaut die Preisliste gut an und "opfert" eine Schweizerkarte: tragt die kaufbaren Orte auf der Karte mit verschiedenen Farben ein, damit ihr zwischen "Billigem Ramsch" und "Exklusiven Orten" schnell unterscheiden könnt.
    Fragen wie "wo sind die meisten teuren Orte?" oder "welche Orte derselben Gruppe liegen besonders nah beieinander?" sind jetzt zu stellen.
  • Startpunkt festlegen & organisieren
    Falls die Spielregeln nichts anderes aussagen und somit der Startpunkt nicht festgelegt ist: Wo soll die Gruppe starten? Braucht es eventuell eine Übernachtungsmöglichkeit? Es ist ein grosser Vorteil für das Spiel, wenn man bereits an einem teuren Ort starten kann.
  • Mögliche Route planen
    Die Betonung liegt auf "möglich": man kann eine Route noch so sorgfältig vor dem Spiel planen - die Chance, dass die Sache schief geht ist relativ gross: vielleicht hatte eine andere Gruppe dieselbe Idee, ist aber dummerweise immer einen Zug im Vorsprung? Aus diesem Grund: frühzeitig Alternativen planen und sich nicht auf eine einzelne Route festlegen.

Während des Spiels

  • Früh starten
    Wenn es in den Spielregeln heisst, dass ab 6 Uhr gestempelt werden darf, dann sollte dies auch getan werden - gerade in der Anfangsphase zählt jedes Ort, egal wie billig oder teuer es auch ist. Die Spitzengruppen in den Spielen kauften meist gleich in der ersten Stunde mehrere Orte.
  • Kaufen, kaufen und nochmals kaufen
    Kaum eine Gruppe hat zu Beginn des Spieles genügend Geld um all die Orte kaufen zu können, die sie erreicht. Das ist egal. Der lächerliche Strafzins der auf dem negativen Guthaben erhoben wird, ist verglichen mit den entgangenen Zinsen (wenn man nicht kauft) keine Rede wert! Deshalb: nicht überlegen, kaufen! Doch gegen Ende des Spieles muss der Taschenrechner dann doch noch hervorgenommen werden: irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die Ausgaben für ein neuerstandenes Ort nicht mehr amortisiert werden können. Dann sollte man nur noch Orte kaufen, die ein bereits amortisiertes Ort als Partnerort haben.
  • Häuserbau
    Es lohnt sich immer, Häuser zu bauen. Und das gleich überall. Ein Grundstück gewinnt mit jedem einzelnen Haus massiv an Wert, deshalb ist es für Gruppen mit Siegerambitionen Pflicht, sich pro Stunde mindestens einmal bei der Zentrale zu melden um die Häuser und Hotels zu bauen (selbst wenn man gerade mal nichts kaufen konnte).
  • Flexibel sein
    Schon manche Gruppe war bös enttäuscht, als sie gleich zu Beginn des Spieles lauter Orte kaufen wollte, die bereits wenige Minuten zuvor verkauft wurden. Es kommt vor, dass gleich mehrere Gruppen am selben Ort starten und sich dann dementsprechend auf den Füssen herumstehen. Auch wenn so die vor dem Spiel gemachten Pläne nicht mehr aufgehen: Kopf hoch, Zentrale anfragen, in welcher Region noch niemand ist und dann während der Fahrt improvisieren...
  • Hilfsmittel mitnehmen
    Sackmesser und Karton : Bastelt während den ersten Zugfahrten noch ein paar Stempelkarten in verschiedenen Formaten: möglicherweise trefft ihr während des Spiels Automaten an, welche die ausgeteilten Spielkarten nicht akzeptieren.
  • Fahrplan: am Besten gleich die PC-Variante
    Kleingeld, Taxcards: falls das Spiel ohne Natels gespielt wird, ist es sehr wichtig, dass man genügend "Material" für die Telefonkabinen dabei hat. Bei Orten auf der anderen Seite der Grenze sollten ein paar Euro-Münzen nicht fehlen.
  • Rückkehr frühzeitig planen
    Sieger eines Spieles ist die Gruppe, welche am meisten Geld hat UND zur rechten Zeit am Ziel ist. Deshalb die Rückkehr zum Ziel rechtzeitig planen und mögliche Verspätungen der Züge einrechnen (gilt besonders an Ausflugswochenenden).